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Dienstag, 9. Oktober 2018

Klaus Dreessen: #Hitler – wie lange noch?

Dabei beklagte sich die Naziführung schon beim Boykottaufruf vom 1. April 1933, als vor jedem jüdischen Geschäft und vor den Büros jüdischer Anwalts- und Arztpraxen SS- und SA-Männer Posten bezogen hatten, um die arische Kundschaft fernzuhalten, über „Protestkunden“, die nach dem Motto „nun erst recht“ die jüdischen Geschäfte verstärkt aufsuchten. „Das Volk ist gegen die Judenhetze“, lautete die Überschrift in einer Schrift, die 1936 in Paris erschien, wo es dann im Text weiter hieß: „Wie stark der Widerstand gegen die Pogromtreiber ist, kann man aus keiner Zeitung besser erkennen, als aus dem ‚Stürmer‘. Keine Nummer, in der nicht spaltenlang über ‚Judenknechte‘ geklagt wird.“ Arnold Zweig, ein jüdischer Schriftsteller, der nicht verwandt ist mit Stefan Zweig, schrieb über die Aktion am 1. April 1933: „An diesem Tage bewies das deutsche Volk zweierlei: erstens, dass es sich widerstandslos jeder Maßregel der neuen Macht fügen werde, zweitens aber, dass es bei all seiner Passivität in seiner Masse ein zivilisiertes, gerecht und billig empfindendes europäisches Volkswesen geblieben sei.“ Er schrieb „in seiner Masse“, nicht „einige wenige“.

Klaus Dreessen (2017): Hitler – wie lange noch? Eine Spurensuche auf dem Weg vom Heiligen Römischen Reich der Deutschen zum Deutschland von heute. Norderstedt, S. 464

Mittwoch, 1. November 2017

Britische Phosphor-Bomben auf Deutschland

Ohne Phosphor konnten im Dresdner Feuersturm keine Temperaturen entstehen, die Knochen zu Staub verbrennen. Nachdem keine Knochen gefunden wurden, konnte auch nicht nachgewiesen werden, dass es die zugehörigen Toten gab.

Für diese Geschichtsfälscher ist folglich bewiesen, dass es in Dresden nicht mehr als 25.000 Tote gegeben hat. Sie haben Churchill und Harris einen „Persilschein“ ausgestellt. Und jetzt kommt die kleine Rundfunk-Meldung.

In einem Wald nahe Augsburg sind britische Phosphorbomben gefunden worden, wie der Bayrische Rundfunk meldet. Damit ist unzweifelhaft nachgewiesen, dass die Royal Air Force Phosphorbomben über Deutschland abgeworfen hat, die Auskunft aus England also eine glatte Lüge ist.

(Pravda-TV, 30.10.2017)

Montag, 9. Mai 2016

Staatsmänner #Hitler und #Putin mit Hunden

Ja, es gibt auf dieser Ebene recht unverbrüchliche Kontinuitäten ...

Samstag, 9. Januar 2016

Lifestyle-#Hitler (2) – #Mode

Esther Sophia Sünderhauf, Leiterin der Münchner Von-Parish-Kostümbibliothek, wird in der
„Süddeutschen Zeitung“ (05.12.2015) mit ihren Thesen zu Adolf Hitlers Modebewusstsein vorgestellt.
"Er wollte vielmehr die totale Kontrolle auch über sein Bild, und sich keinesfalls mehr eine Blöße geben und lächerlich machen", sagt Esther Sünderhauf. "Seine Kleidung trug er fortan als eine Art Rüstung, die ihn unantastbar mache sollte."
Adolf Hitler (1889-1945)
Bundesarchiv, Bild 183-H1216-0500-002 /
CC-BY-SA 3.0

Sonntag, 27. September 2015

Kurzfilm: "Hitler Lives" (1945) von Don Siegel

Der spätere Action-Regisseur Don Siegel („Dirty Harry“, USA 1971) wirkte in seinem zweiten Film als Propagandist für die amerikanische Seite.
 

Der Film ist eine dichte politische Botschaft, begleitet von einem durchgehenden energischen Off-Kommentar. Ironisch, überzeugt, pathetisch ruft er zu einer letzten großen Anstrengung auf und beklagt die menschlichen Verluste der eigenen Truppen.
 
„Hitler Lives“ bedeutet, dass Adolf Hitler zu diesem Zeitpunkt schon tot, aber nicht ohne politisches Fortleben war. Er warnt vor Nazi-Propaganda in der eigenen Kultur. Interessant ist, wie Akzente des Kommentars zu freiheitlichen Nationen im Bündnis gegen Nazi-Deutschland zu Bildern u.a. von Josef Stalin erklingen, wie sich auch die sowjetische Flagge einträchtig in jene der anderen Nationen um die USA einreiht.

Mittwoch, 5. Februar 2014

US-Propaganda im Zweiten Weltkrieg: "The Nazis Strike" (1943)


US-Propagandafilm über die ansteigende Aggression seitens von Adolf Hitlers Drittem Reich 1934-40. Anhand animierter Karten und dokumentarischen Filmausschnitten mit Adolf Hitler, Joachim von Ribbentrop u.a. werden die Aktivitäten in Nazi-Deutschland visualisiert.
Der Film vergleich Hitler mit Dschingis Khan und seinen wilden Horden. Auch das Amt für Geopolitik von Prof. Karl Haushofer wird für die expansive Außenpolitik als wesentlich verantwortlich dargestellt.