Der spätere Action-Regisseur Don Siegel („Dirty Harry“, USA 1971) wirkte in seinem zweiten Film als Propagandist für die amerikanische Seite.
Der Film ist eine dichte politische Botschaft, begleitet von einem durchgehenden energischen Off-Kommentar. Ironisch, überzeugt, pathetisch ruft er zu einer letzten großen Anstrengung auf und beklagt die menschlichen Verluste der eigenen Truppen.
„Hitler Lives“ bedeutet, dass Adolf Hitler zu diesem Zeitpunkt schon tot, aber nicht ohne politisches Fortleben war. Er warnt vor Nazi-Propaganda in der eigenen Kultur. Interessant ist, wie Akzente des Kommentars zu freiheitlichen Nationen im Bündnis gegen Nazi-Deutschland zu Bildern u.a. von Josef Stalin erklingen, wie sich auch die sowjetische Flagge einträchtig in jene der anderen Nationen um die USA einreiht.
Die „Süddeutsche Zeitung“ verbreitet heute ein Reuters-Video. Der Schriftsteller Norman Ohler weist darin zu einer neuen Buchveröffentlichung auf die Verabreichung des Opioids Eukodal durch Hitlers Leibarzt Theodor Morell hin.
Ohler bemerkt zu Recht, dass durch Hitlers Gebrauch von Stimulanzien ein Realitätsverlust stattgefunden haben dürfte, der auch in aussichtloser Lage die Illusion aufrechterhielt, dass der Zweite Weltkrieg noch nicht verloren sei. Dazu gehörte auch eine längere Phase der Verabreichung von Kokain.
Ohlers Buch trägt den Titel „Der totale Rausch“ und ist bei Kiepenheuer & Witsch erschienen.
US-Propagandafilm über die ansteigende Aggression seitens von Adolf Hitlers Drittem Reich 1934-40. Anhand animierter Karten und dokumentarischen Filmausschnitten mit Adolf Hitler, Joachim von Ribbentrop u.a. werden die Aktivitäten in Nazi-Deutschland visualisiert.
Der Film vergleich Hitler mit Dschingis Khan und seinen wilden Horden. Auch das Amt für Geopolitik von Prof. Karl Haushofer wird für die expansive Außenpolitik als wesentlich verantwortlich dargestellt.
Dokumentation von Dave Flitton für den "History Channel" über die Einflüsse des Okkultismus auf die Entwicklung und Ideologie von Adolf Hitlers Nazi-Regime. Der Nationalsozialismus war durch die esoterischen Interessen von Männern wie Rudolf Heß und Heinrich Himmler immer auch von okkulten Lehren mitbestimmt - ablesbar an der Arbeit von Himmlers SS-Ahnenerbe. Dabei spielte die Erforschung der Herkunft von Runen ebenso eine Rolle wie die Rassentheorien zu "Hyperboreern" und Ariern, die angeblich aus dem mythischen Atlantis stammen sollten. Hierbei liegen die Ursprünge in der Theosophie der Helena P. Blavatsky.
Prägend für jene Vorstellungen, die etwa der Mystiker Karl Maria Wiligut auf Nazi-Führer wie Himmler übertrugen, sind die Publikationen des Jörg Lanz von Liebenfels und seines "Neuen Templerordens" (Ordo Novi Templi) sowie jene der "Armanenschaft".
Auch in der Münchener "Thule-Gesellschaft" und ihres noch geheimeren "Thule-Ordens" wurden diese Ideologien verbreitet. Mehrere spätere Nazi-Führer wie Alfred Rosenberg, Rudolf Heß und Hitlers Mentor Dietrich Eckart waren Mitglieder der Thule-Gesellschaft oder zeitweise deren Gäste.
Die Vorstellungen aus okkulten Traditionen und esoterischen Systemen der Welterklärung hatten Einfluss auf die Mystik des Nationalsozialismus und der Eliteorganisation der SS. Symbole aus grauer Vorzeit und die Symboliken von Runen und Feuer prägten so die Bildsprache der Nazi-Propaganda.
Die zweiteilige Dokumentation zeigt dies an historischen Bilddokumenten und Filmausschnitten auf.
[…]
In diesen Ländern regiert tatsächlich das Kapital, das heißt, es ist eine Schar von einigen hundert Menschen letzten Endes, die im Besitz unermesslicher Vermögen sind und die infolge der eigenartigen Konstruktion des Staatslebens dort mehr oder weniger gänzlich unabhängig und frei sind.
Denn es heißt, "wir haben hier Freiheit", und sie meinen damit vor allem "freie
Wirtschaft". Und unter freier Wirtschaft wieder verstehen sie die Freiheit, Kapital nicht
nur zu erwerben, sondern auch vor allem Kapital frei wieder zu verwenden, frei zu sein in der Erwerbung des Kapitals von jeder staatlichen, d. h. volklichen Aufsicht, aber auch in der Verwendung des Kapitals frei zu sein von jeder staatlichen und volklichen Aufsicht. Das ist in Wirklichkeit der Begriff ihrer Freiheit.
Und dieses Kapital nun, es schafft sich zunächst eine Presse. Sie reden von der Freiheit der Presse. In Wirklichkeit hat jede dieser Zeitungen einen Herrn. Und dieser Herr ist in jedem Fall der Geldgeber, der Besitzgier also. Und dieser Herr dirigiert nun das innere Bild dieser Zeitung, nicht der Redakteur. Wenn der heute etwas anderes schreiben will als den Herren passt, dann fliegt er am nächsten Tag hinaus.
Diese Presse nun, die die absolut unterwürfige, charakterlose Canaille ihrer Besitzer ist, diese Presse modelliert nun die öffentliche Meinung. Und die von dieser Presse mobilisierte öffentliche Meinung wird wieder eingeteilt in Parteien. Diese Parteien unterscheiden sich so wenig voneinander, als sie sich früher bei uns voneinander unterschieden haben. Sie kennen sie ja, die alten Parteien. Das war immer eines und dasselbe. Meistens ist es sogar in diesen Ländern so, dass die Familien aufgeteilt sind; einer ist konservativ, und der andere ist liberal, und ein Dritter, der ist in England bei der Arbeiterpartei. In Wirklichkeit sind alle drei Familienmitglieder jährlich beisammen und dirigieren ganz genau ihre weitere Haltung, legen sie fest. Es kommt noch dazu, dass das auserwählte Volk ja überall eine Gemeinschaft ist und nun tatsächlich alle diese Organisationen bewegt und dirigiert.
Daher kommt auch bei einer Opposition dort nichts heraus. Die Opposition ist eigentlich immer das gleiche, und in allen grundsätzlichen Dingen, wo sich doch die Opposition bemerkbar machen müsste, sind sie immer eine und das gleiche, da haben sie eine Überzeugung. Diese Parteien mit dieser Presse, die formen die öffentliche Meinung.
Nun müsste man doch meinen, dass vor allem in diesen Ländern der Freiheit und des
Reichtums ein unerhörtes Wohlleben für das Volk bestehen müsste.
Es ist aber
umgekehrt. In diesen Ländern ist die Not der breiten Masse größer als irgendwo anders.
Da ist dieses reiche England, 40 Millionen Quadratkilometer werden von ihm
kontrolliert, hunderte Millionen kolonialer Arbeiter mit einem erbärmlichen
Lebensstandard in Indien z. B. müssen dafür tätig sein. Man müsste nun meinen, in
diesem England selbst, da muss dann wenigstens doch jeder einzelne Teilhaber an diesem Reichtum sein. Im Gegenteil, in diesen Ländern ist der Klassenunterschied der krasseste, den man sich denken kann. Armut, unvorstellbare Armut auf der einen Seite und auf der anderen ebenso unvorstellbarer Reichtum. Sie haben nicht ein Problem gelöst. Das sind Länder, die über die Schätze der Erde verfügen, und ihre Arbeiter, die hausen in erbärmlichen Löchern; Länder, die über die Bodenschätze der Welt verfügen, und die breite Masse ist miserabel gekleidet; Länder, die mehr als genügend an Brot und an allen sonstigen Früchten haben könnten, und Millionen ihrer unteren Schichten haben nicht genug, um sieh nur den Magen einmal voll zu füllen, laufen verhungert herum.
Leute, die auf der einen Seite es fertigbringen könnten, eine Welt mit Arbeit zu versehen, müssen es erleben, dass sie nicht einmal mit der Erwerbslosigkeit in ihrem eigenen Lande aufräumen können. Dieses reiche England hat jahrzehntelang jetzt 2,5 Millionen Erwerbslose gehabt. Dieses reiche Amerika 10 bis 13 Millionen Jahr für Jahr. Dieses Frankreich 6-, 7-, 800 000. Ja, meine Volksgenossen, was wollten wir dann erst von uns sagen? Aber es ist
auch verständlich. In diesen Ländern der sogenannten Demokratie wird ja überhaupt gar nicht das Volk in den Mittelpunkt der Betrachtung gerückt. Was entscheidend ist, ist ausschließlich die Existenz dieser paar Macher der Demokratie, das heißt also die
Existenz dieser paar hundert gigantischen Kapitalisten, die im Besitz ihrer Werte, ihrer ganzen Aktien sind und die letzten Endes damit diese Völker ausschließlich dirigieren.
Die breite Masse interessiert sie nicht im geringsten. Die interessiert sie, genau wie früher unsere bürgerlichen Parteien, nur in der Wahlzeit, dann brauchen sie Stimmen. Sonst ist ihnen das Leben der breiten Masse vollkommen gleichgültig.
Dazu kommt noch der Unterschied der Bildung, Ist es nicht geradezu spaßhaft, wenn wir jett hören, dass ein englischer Arbeiterparteiler, der im übrigen als Oppositioneller von der Regierung offiziell bezahlt wird, wenn ein englischer Arbeiterparteiler sagt: "Wenn der Krieg zu Ende geht, dann wollen wir auch in sozialer Hinsicht einiges machen. Vor allem, es soll dann auch der englische Arbeiter einmal reisen können." - Das ist ausgezeichnet, dass sie jetzt darauf kommen, dass das Reisen nicht nur für die Millionäre da sein soll, sondern auch für das Volk.
Das haben wir aber bei uns schon immerhin seit einiger Zeit gelöst, diese Probleme.
Nein, glauben Sie, in diesen Staaten, das zeigt ihre ganze Wirtschaftsstruktur, da herrscht letzten Endes unter dem Mantel der Demokratie der Egoismus einer verhältnismäßig ganz kleinen Schicht. Und diese Schicht wird nun von niemand korrigiert und kontrolliert. Und es ist verständlich, wenn daher ein Engländer sagt: "Wir wollen nicht, dass unsere Welt irgendwie zugrunde geht." Sie haben recht. Sie wissen ganz genau: Ihr Imperium wird von uns gar nicht bedroht.
Aber sie sagen sich mit Recht: "Wenn diese Gedanken, die in Deutschland populär werden, nicht beseitigt und ausgerottet werden, dann kommen sie auch über unser Volk. Und das ist das Gefährliche, das wünschen wir nicht." Es würde ihnen gar schaden, wenn es käme. Aber sie sind so borniert, wie bei uns auch viele borniert waren. Sie lieben auf dem Gebiet einfach ihre konservative bisherige Praxis. Sie wollen sich davon nicht entfernen. Sie machen kein Hehl daraus. Sie sagen: "Diese ganzen Methoden passen uns nicht."
Und was sind nun das für Methoden? Ja, wissen Sie, meine Kameraden, ich habe ja in Deutschland nichts zerschlagen. Ich hin immer sehr vorsichtig vorgegangen, weil ich, wie gesagt, glaube, dass wir uns das gar nicht erlauben können, etwas in Trümmer zu legen.
Es war mein Stolz, dass die Revolution 1933 ohne eine kaputte Fensterscheibe abging. Aber trotzdem haben wir ungeheure Wandlungen herbeigeführt.
Ich will nur ein paar grundsätliche Auffassungen sagen: Da ist zunächst die erste
Auffassung: In dieser Welt der kapitalistischen Demokratien, da lautet der wichtigste
Wirtschaftsgrundsatz: Das Volk ist für die Wirtschaft da, und die Wirtschaft ist für das
Kapital da.
Und wir haben nun diesen Grundsat; umgedreht, nämlich: Das Kapital ist für die Wirtschaft da, und die Wirtschaft ist für das Volk da. Das heißt mit anderen
Worten: Das Primäre ist das Volk, alles andere ist nur ein Mittel zum Zweck. Das ist der Zweck. Wenn eine Wirtschaft es nicht fertigbringt, ein Volk zu ernähren, zu bekleiden usw., dann ist sie schlecht, ganz gleichgültig, ob mir ein paar hundert Leute sagen, "aber für mich ist sie gut, ausgezeichnet, meine Dividenden stehen hervorragend". Das gebe ich zu. Mich interessieren gar nicht die Dividenden. Ich bezweifle nicht, dass in unserem Staat das nicht möglich ist. Ja, es darf nicht einmal sein. Wir haben hier Grenzen gezogen. Man sagt sofort: Ja, sehen Sie, das ist es eben. Sie terrorisieren die Freiheit."
Jawohl, die terrorisieren wir, wenn die Freiheit auf Kosten der Gemeinschaft geht. Dann beseitigen wir sie. Diese Leute haben die Möglichkeit - ich will Ihnen nur ein Beispiel sagen -, aus ihrer Rüstungsindustrie 76, 80, 95, 140, 160 v. H. Dividende einzustreichen.
Ja natürlich, sie sagen, wenn diese Methoden um sich greifen, hört sich das auf. Da haben sie vollkommen recht, das werde ich nicht dulden. Ich glaube, dass 6 v. H. genügend sind. Aber von diesen 6 v. H. nehmen wir auch wieder die Hälfte weg. Und von dem Rest müssen wir den Nachweis wissen, dass das wieder im Interesse der Volksgemeinschaft angelegt wird. Das heißt also, der einzelne hat nicht das Recht, vollkommen frei über das zu verfügen, was im Interesse der Volksgemeinschaft angelegt werden muss. Wenn er persönlich darüber vernünftig verfügt, ist es gut. Wenn er nicht vernünftig verfügt, dann greift der nationalsozialistische Staat ein.
Oder ein anderes Beispiel: Außer diesen Dividenden gibt es dann die sogenannten
Aufsichtsratsgebühren. Sie wissen vielleicht noch gar nicht, wie furchtbar die Tätigkeit eines Aufrichtsrates ist. Man muss also da im Jahr einmal eine Reise tun und muss dann zur Bahn gehen. Man muss sich dann in die erste Klasse hineinsetzen und muss irgendwohin fahren. Und dann muss man in ein Lokal hineingehen, um zehn Uhr oder um elf Uhr, je nachdem, und dann wird dort ein Bericht verlesen. Und da muss man dann zuhören. Und wenn der Bericht verlegen ist, dann muss man anhören, dass ein paar etwas sagen dazu, und das kann natürlich auch sogar über die Essenszeit dauern, kann ein oder um zwei Uhr werden, und nach 2 Uhr muss man wieder aufstehen, und man muss dann wieder seine Reise zurück machen. Wieder zurückfahren muss man, erster Klasse wieder zurückfahren!
Und es hat wohl da jeder das Recht, dass er dann im Jahr so 60.000 oder 80.000 oder 100.000 Mark - das war bei uns früher auch - als Entschädigung fordert. Denn er versäumt ja anscheinend sehr viel, und außerdem, die Anstrengung muss sich auch bezahlt machen.
Diesen Unfug, den haben wir allerdings bei uns eben beseitigt. Und es ist nur eine
Verschleierung von Gewinnen gewesen, weiter gar nichts. Und vor allem, es war ein
Mittel zur Bestechung. Denn die Herren Abgeordneten sind Aufsichtsräte.
Das war bei uns auch. Wir haben das beseitigt. Kein Abgeordneter darf Aufsichtsrat sein, es sei denn, gänzlich unbezahlt. Irgendeine Bezahlung ist ausgeschlossen, unter jeglicher Form ausgeschlossen. In diesen anderen Ländern ist das eben nicht. Sie sagen nun, "ja, das ist für uns ein heiliger Staat". Das gebe ich zu, der macht sich auch bezahlt dafür.
Aber ob der Staat auch für die Völker heilig ist, das ist etwas anderes. Ich glaube, für die Völker ist das schädlich, Ich glaube, das kann man nicht aufrechterhalten, dass ein Mensch ein ganzes Jahr schuftet und arbeitet und dann einen demgegenüber geradezu lächerlichen Lohn bekommt, und ein anderer, der setzt sich einmal in eine Sitzung hinein und streicht dafür nun ungeheure Gehälter ein. Das sind unmögliche Zustände.
Wir Nationalsozialisten treten auch auf der anderen Seite jeder Gleichmacherei entgegen. Wenn heute einer durch seine Genialität etwas Gewaltiges erfindet, durch seine geistige Arbeit uns einen ungeheuren Nutzen bringt, dann sind wir großzügig. Das ist dann Arbeit. Der Mann nützt dann unserer Volksgemeinschaft. Aber als Drohne in dieser Volksgemeinschaft leben, das müssen wir allmählich unmöglich machen.
Und sehen Sie nun, das könnte ich ins Endlose erweitern. Aber das sind nun zwei Welten, die da gegeneinanderstehen, und sie haben ganz recht in England, wenn sie sagen, "mit der Welt können wir uns nie aussöhnen". Wie kann sich auch so ein Kapitalist mit meinen Grundsätzen versöhnen! Eher kann der Teufel in die Kirche gehen und Weihwasser nehmen, bevor die sich mit den Gedanken auseinandersetzen können, die für uns heute selbstverständlich sind.
[…]
Autor Edwin Black über sein Buch "IBM and the Holocaust" (2002) in einem Video des Guerrilla News Network (GNN).
IBM stattete Adolf Hitlers Regime mit Computern und Lochkarten-Maschinen aus, die auch für die Organisation der sog. "Endlösung der Judenfrage", des Holocaust, verwendet wurden. Dies stellt eine der umfangreichsten Geschäftsbeziehungen von US-Unternehmen mit dem Nazi-Regime während des Zweiten Weltkriegs dar.
Cartoon des legendären "Warner Bros."-Regisseurs Chuck Jones ("Bugs Bunny") mit der Serienfigur "Private Snafu" - hier zu Propaganda-Zwecken gegen Hitlers Drittes Reich.
Die paranoide Grundstimmung der Zeit wird hier ebenso schön deutlich wie die Tatsache, dass moderne Kriege immer auch Kriege der Massenmedien und der Geheimdienste sind.